Hunde vergießen Tränen der Freude, wenn sie ihre Besitzer nach einer Abwesenheit von fünf bis sieben Stunden wiedersehen. Das wurde 2022 durch eine Forschungsarbeit aus Japan belegt. Die Wissenschaftler maßen das Volumen der Tränenflüssigkeit vor und nach dem Wiedersehen. Im Gegensatz dazu weinen Wölfe nicht aus Emotionen. Bei Wölfen dient die Flüssigkeit lediglich dazu, die Augen feucht zu halten und Fremdkörper zu entfernen. Dass Hunde so emotional wirken, liegt an ihrer langen Geschichte mit dem Menschen. Seit mindestens 15.000 Jahren leben sie zusammen. In dieser Zeit entwickelte der Hund einen speziellen Gesichtsmuskel, der die inneren Augenbrauen nach oben zieht. Obwohl Wölfe die Vorfahren sind, können sie diesen treuherzigen Hundeblick nicht aufsetzen. Die Domestizierung hat das Verhalten der Hunde grundlegend verändert.
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Freudentränen statt Trauer: Das Geheimnis der Hunde
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