Der Bund prüft künftig Beschäftigte in einer größeren Zahl von Betrieben der kritischen Infrastruktur auf mögliche Sicherheitsrisiken. Unter diese Infrastruktur fallen Anlagen, die für das Funktionieren des Staates essenziell sind, wie etwa die Energie- oder Wasserversorgung. Diese Maßnahme erfolgt, weil die Bedrohung durch Sabotage und Spionage in Deutschland deutlich gestiegen ist. Während Sabotage die gezielte Zerstörung von Anlagen bedeutet, zielt Spionage auf den Diebstahl geheimer Informationen ab. Obwohl viele Betriebe bereits Sicherheitsvorkehrungen haben, weitet die Bundesregierung die Überprüfungen nun aus. Deshalb müssen Mitarbeiter in noch mehr Firmen nachweisen, dass sie kein Risiko für die nationale Sicherheit darstellen. Die Behörden wollen so verhindern, dass fremde Mächte oder Kriminelle wichtige Systeme ausschalten.
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Schutz der kritischen Infrastruktur: Bund weitet Prüfungen aus
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