In der DDR verbrachten viele Babys ihre erste Zeit in sogenannten Wochenkrippen, wo sie eine ganze Woche lang von ihren Eltern getrennt waren. Diese frühe Trennung führte bei vielen Betroffenen zu langfristigen psychischen Folgen. Obwohl diese Zeit lange zurückliegt, leiden viele Menschen heute noch darunter. Deshalb hat sich in Stuttgart eine Selbsthilfegruppe gebildet. Die Mitglieder tauschen sich dort aus und suchen gemeinsam nach Wegen, um die emotionalen Wunden der Kindheit zu verarbeiten. Die Gruppe in Stuttgart bietet einen Raum, in dem die Betroffenen die Auswirkungen der staatlichen Kinderbetreuung im ehemaligen Ostdeutschland aufsprechen und bewältigen können.
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Psychische Wunden durch DDR-Wochenkrippen
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