Ostdeutsche sind auch 36 Jahre nach der Wiedervereinigung – der Zusammenführung von Ost- und Westdeutschland 1990 – selten in Führungspositionen vertreten. Der Soziologe Hartmann sieht in der aktuellen Entwicklung nur wenige Fortschritte. Obwohl die Zeit seit der Einheit lang ist, erreichen Menschen aus dem Osten selten die obersten Posten in Unternehmen oder Institutionen. Deshalb spricht sich Hartmann nun für die Einführung von Quoten bei der Besetzung dieser Positionen aus. Mit diesen festen Prozentzahlen sollen die Chancen für Ostdeutsche steigen, damit sie endlich gleichberechtigt in die Führungsebene aufsteigen können.
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Ostdeutsche fehlen weiterhin in Chefetagen
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