Ein Organist begleitet auf der gleichen Orgel erst die katholische Messe und unmittelbar danach den evangelischen Gottesdienst. In vielen deutschen Kirchen zeigt sich derzeit diese neue Entwicklung. Katholische und evangelische Gemeinden nutzen ihre Räumlichkeiten gemeinsam, obwohl sie unterschiedliche Traditionen haben. Das bedeutet, dass ein einziges Gebäude für beide Konfessionen offen steht. Der Organist wechselt dabei nicht das Instrument, sondern passt seine Musik an die jeweilige Liturgie an. Trotz der historischen Trennung der Kirchen in Deutschland führt der Platzmangel oder der Wunsch nach Kooperation zu dieser praktischen Lösung. Diese Form der Zusammenarbeit spart Kosten und nutzt die vorhandene Infrastruktur effizienter.
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Ökumenische Nutzung von Kirchenräumen
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