Ein fast 220 Meter langes Betonelement wurde auf dem Meeresboden zwischen Deutschland und Dänemark versenkt. Damit liegt bereits das dritte von insgesamt 89 Elementen für den geplanten Fehmarnbelttunnel, der mit 18 Kilometern der längste Absenktunnel der Welt wird. Die Betreibergesellschaft Femern A/S berichtet, dass das Projekt die deutsche Insel Fehmarn mit der dänischen Insel Lolland verbindet. Durch den Tunnel werden eine vierspurige Autobahn sowie Züge führen. Während Autos etwa zehn Minuten benötigen, brauchen Züge nur sieben Minuten für die Strecke. Die in Rødbyhavn hergestellten Elemente wiegen jeweils 73.500 Tonnen und sind so groß wie Frachtschiffe. Am Donnerstagabend transportierten fünf Schlepper das Element zum Tunnelgraben, wo es mit Stahlseilen fixiert wurde. Obwohl die Arbeiten schnell vorangehen, wird der Bauabschluss wohl erst nach 2030 erfolgen.
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Meilenstein im Ostseeboden: Drittes Element versenkt
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